Digitalisieren

Digital Master Scanning

Kulturerbe Master Scan

Das Digital Master Scanning eignet sich besonders für die halbautomatisierte, dreidimensionale Erfassung und Rekonstruktion vieler gleichartiger Objekte, da der eigentliche Scanvorgang unabhängig von der Berechnung der Form – der Rekonstruktion – abläuft. Das System muss also nur einmal eingerichtet werden und erlaubt damit die zügige Erfassung von Objekten, die sich in Form und Oberflächenbeschaffenheit ähneln. Das zu erfassende Objekt wird auf dem Aufnahmetisch platziert, und durch das Digital Master Scanning wird der Gegenstand mittels Streifenlichtscan erfasst. Farbgebung und Materialeigenschaften des Objekts werden zusätzlich zur Form ebenfalls erfasst. Dank eines rotierenden Glastischs erfolgt der Scan berührungsfrei.

Dort, wo das Photogrammetrie-Verfahren an seine Grenzen stößt, geht es mit dem Digital Master Scaning noch weiter. So lassen sich z.B. auch Objekte aus weißem Porzellan digitalisieren, einem Material, das für die Photogrammetrie ungeeignet ist. Das System liefert neben der Form und der Farbe des Objekts auch noch Informationen zur Beschaffenheit der Oberfläche in Form sog. PBR-Texturen, die für das Rendering von Bedeutung sind

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Über

Ralf Meyer befasst sich schon seit vielen Jahren mit der Photogrammetrie und der digitalen Erfassung von Kulturgütern. Als gelernter Fotograf kennt er sich mit den optischen Möglichkeiten bestens aus. Spannend wird es für ihn aber erst, wenn digitale Modelle und deren Entwicklung gefragt sind. Er lebt Teamarbeit, die die Kunden mit einschließt und ist meist der kritischste Begutachter der Ergebnisse.